Montag, 26. September 2016

[Film] Tschick ⭐️⭐️⭐️⭐️

© Studiocanal GmbH Filmverleih. All Rights Reserved.



































Endlich mal wieder ein deutscher Film, auf den ich mich richtig gefreut habe! „Tschick“ habe ich selbst vor einer ganzen Weile mal als Buch gelesen und war nun gespannt, wie Fatih Akin diese tolle Vorlage nach Wolfgang Herrndorf umsetzen würde. Wie ich den Film fand, dazu kommen wir später. Zuerst einmal wie gewohnt eine kurze Zusammenfassung des Plot. 


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Der Inhalt:


Maik scheint auf den ersten Blick ein ganz gewöhnlicher Teenager: er geht jeden Tag zur Schule, fällt nicht doll auf und himmelt insgeheim ein hübsches Mädchen an. Doch nachdem er vor allen Schülern seine Kurzgeschichte über seine eigene, alkoholabhängige Mutter präsentiert, wird er von der anderen als „Psycho“ abgestempelt. Eines Tages taucht dann Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, auf und wird ebenfalls ein Außenseiter, er trinkt, trägt komische Klamotten und wirkt „assi“. Die Ferien beginnen und Maik wird von seinen Eltern zwei Wochen allein zuhause gelassen, doch da steht plötzlich Tschick auf seiner Türmatte. Die beiden beschließen, zu der Party von Tatjana zu gehen, zu der sie als einzige aus der Klasse nicht eingeladen wurden. Es stellt sich heraus, dass sie zusammen viel Spaß haben und kurzerhand machen sie sich mit einem geklauten Wagen auf in die Walachei, einem Ort wo angeblich Tschicks Großvater lebt.

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Meine Rezension:


„Tschick“ liegt irgendwo zwischen Coming-Of-Age-, Roadtrip- und Feelgood-Movie. Dies zeigt mal wieder, wie wenig sich Filme häufig in eine Schublade stecken lassen. Dies ist jedoch eigentlich auch ziemlich unwichtig, was zählt, ist dass es unheimlich viel Spaß gemacht hat, Tschick im Kino zu sehen. Der Film hat mich total abgeholt, die Musik unterstrich die einzelnen Szenen und die zum Teil noch sehr jungen Schauspieler passten perfekt in ihre Rollen. Auch wenn die kontrastreiche Landschaft zum Teil etwas dick aufgetragen war, so funktionierte es im großen Zusammenhang des Filmes einfach gut. Was mir aber besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass durch den Film auch wieder einige Erinnerungen an das Buch kamen. Und bei diesen Erinnerungen fiel mir auf, dass diese den Szenen aus dem Film ähnelten und zum Teil sogar fast identisch waren. Fatih Akin hat es mit seiner Adaption geschafft, das Buch sehr originalgetreu verwirklichen und gleichzeitig eine persönliche Note hinzuzugeben.

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Meine Bewertung:


Wie man bereits heraushören konnte, bin ich sehr begeistert von dem Film „Tschick“ und gebe ihm dementsprechend 4 von 5 Sternen.


Trailer:




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